Ausstellungskonzept des neuen Historischen Museums

Antrag NR 358 vom 23.06.2017: Migration als Teil der Stadtgeschichte

Das Historische Museum versteht sich seit jeher als „Stadtmuseum, das die kulturelle Überlieferung der Stadt bewahrt und weiterträgt“. In diesem Sinne vermittelte die Dauerausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“ in den Jahren 2004 bis 2011 Migration als Teil der Stadtgeschichte – von den Wanderungsbewegungen der Glaubensflüchtlinge früherer Jahrhunderte über Heimatvertriebene und „Gastarbeiter“ bis zu aktuellen Migrationswellen. Im neuen Historischen Museum soll Migration nicht mehr als eigenständiges Thema sondern als Querschnittsthema verstanden werden.

Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:

Der Magistrat wird gebeten detailliert zu erläutern, wie das für Frankfurt bedeutsame Thema der Migration im Ausstellungskonzept des neuen Historischen Museums konzeptuell verankert ist.

Antragsteller: Luigi Brillante

Haushalt 2017: Bessere Förderung von „Pro Seniore“

Etatantrag E 259 vom 26.03.2017: Bessere Förderung von „Pro Seniore“

Die Angebote der Offenen Seniorenarbeit erreichen häufig nicht die älteren MigrantInnen. Deshalb sind Angebote, die speziell auf diesen Personenkreis zugeschnitten sind, besonders wichtig.

Der Verein Pro Seniore e.V. betreibt seit 2000 eine Begegnungsstätte für SeniorInnen mit Migrationshintergrund in Heddernheim. Pro Seniore hat sich zum Ziel gesetzt, der Isolation von Frankfurter Senioren und Seniorinnen mit Migrationshintergrund entgegenzuwirken.

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50 Jahre Frankfurt: Feierstunde für Migranten

Antrag NR 308 vom 20.04.2017: 50 Jahre Frankfurt: Feierstunde für Migranten der ersten Stunde

Die Stadt Frankfurt lädt alle ausländischen Bürger/innen, die seit über 50 Jahren in Deutschland wohnen und ihren Wohnsitz in Frankfurt haben, zu einer Feierstunde im Kaisersaal ein, wo der Oberbürgermeister ihnen für ihre Leistung dankt und sie ermuntert, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben.

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„Frankfurt und ich – Das passt schon lange“

Antrag NR 140 vom 24.10.2016: „Frankfurt und ich – Das passt schon lange“

Mit einer neuen Kampagne unter dem Motto „Hessen und ich DAS PASST“ will die hessische Landesregierung möglichst viele der schon lange in Hessen lebenden Ausländer dazu bewegen, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Ein deutscher Pass solle den „Schlussstein gelungener Integration“ bilden, heißt es aus Wiesbaden. Denn eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben setze die deutsche Staatsangehörigkeit voraus.

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„10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters

Anfrage A 46 vom 01.06.2016:„10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus?

In Frankfurt leben nun fast 50 % Menschen mit Migrationshintergrund. Auch in der Wirtschaft spiegelt sich diese Internationalität wider. Fast die Hälfte der Unternehmen in Frankfurt sind transnationale Unternehmen. Diese bereichern unsere Stadt und unsere Wirtschaft. Frankfurt ist, wie auch oft vom Magistrat mit Stolz betont, die internationalste Stadt in Deutschland. Diese Vielfältigkeit spiegelt sich bis heute nicht in der Stadtverwaltung. Der Anteil der Beschäftigten mit einem sogenannten Migrationshintergrund in der Stadtverwaltung ist immer noch sehr gering. Er stagniert seit Jahren bei etwa 12 %.
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