Ausstellungskonzept des neuen Historischen Museums

Antrag NR 358 vom 23.06.2017: Migration als Teil der Stadtgeschichte

Das Historische Museum versteht sich seit jeher als „Stadtmuseum, das die kulturelle Überlieferung der Stadt bewahrt und weiterträgt“. In diesem Sinne vermittelte die Dauerausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“ in den Jahren 2004 bis 2011 Migration als Teil der Stadtgeschichte – von den Wanderungsbewegungen der Glaubensflüchtlinge früherer Jahrhunderte über Heimatvertriebene und „Gastarbeiter“ bis zu aktuellen Migrationswellen. Im neuen Historischen Museum soll Migration nicht mehr als eigenständiges Thema sondern als Querschnittsthema verstanden werden.

Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:

Der Magistrat wird gebeten detailliert zu erläutern, wie das für Frankfurt bedeutsame Thema der Migration im Ausstellungskonzept des neuen Historischen Museums konzeptuell verankert ist.

Antragsteller: Luigi Brillante

Haushalt 2017: Förderung für das Archiv Frau und Musik

Etatantrag E 263 vom 26.03.2017: Förderung für das Archiv Frau und Musik

Das „Archiv Frau und Musik“ mit Sitz in Frankfurt-Niederrad verfügt über die größte Sammlung der Werke historischer Komponistinnen weltweit und ist fester Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft. Seit der Gründung 1979 wurden über 25.000 Medieneinheiten sowie 40 Komponistinnen-Nachlässe akquiriert und katalogisiert. Die multimediale Sammlung enthält neben originalen handschriftlichen Noten von Komponistinnen, Bücher, Audios, Videos, Fotos, Plakate, Zeitschriften, Privatdrucke und Schriftgut mit Schwerpunkt auf dem musikalischen Wirken von Frauen seit dem Mittelalter.

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