Haushalt 2017: Förderung für das Archiv Frau und Musik

Etatantrag E 263 vom 26.03.2017: Förderung für das Archiv Frau und Musik

Das „Archiv Frau und Musik“ mit Sitz in Frankfurt-Niederrad verfügt über die größte Sammlung der Werke historischer Komponistinnen weltweit und ist fester Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft. Seit der Gründung 1979 wurden über 25.000 Medieneinheiten sowie 40 Komponistinnen-Nachlässe akquiriert und katalogisiert. Die multimediale Sammlung enthält neben originalen handschriftlichen Noten von Komponistinnen, Bücher, Audios, Videos, Fotos, Plakate, Zeitschriften, Privatdrucke und Schriftgut mit Schwerpunkt auf dem musikalischen Wirken von Frauen seit dem Mittelalter.

Bis 2013 wurde das Archiv zu gleichen Teilen von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen mit je 53.400 Euro gefördert. Im Haushalt 2014 hat die Regierung aus CDU und Grüne den städtischen Teil der Förderung gestrichen. Dadurch kann die Arbeit des Archivs nur noch eingeschränkt wahrgenommen werden.

Um die Zukunft des Archivs zu sichern – v.a. die Fortsetzung der Sammel- und Katalogisierungstätigkeit – sowie ein erstes Digitalisierungsprojektes zu ermöglichen, mit dem Inhalte breiter verfügbar gemacht werden sollen, muss diese Fehlentscheidung korrigiert werden.

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Archiv Frau und Musik e.V. wird mit 53.400 Euro jährlich gefördert.

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Antragsteller: Fraktion DIE FRANKFURTER
(Luigi Brillante, Bernhard E. Ochs, Dr. Erhard Römer)

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