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Oberbürgermeister Peter Feldmann zu Gast in der italienischen Gemeinde (von links: Giovanna Testadoro, Luigi Brillante, Peter Feldmann, Carmela Castagna)

Am 26. November 2017 war Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann zu Gast in der Italienischen Gemeinde. Er wurde im Saal der Katholischen Mission in Nied von der ehrenamtlichen Stadträtin Carmela Castagna, unserem Mitglied in der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung Frankfurt am Main (KAV) Giovanna Testadoro und mir als Stadtverordnetem der Europaliste sowie zahlreichen interessierten BürgerInnen empfangen. Peter Feldmann, der vor seinem Amt als Stadtoberhaupt bereits viele Jahre als Stadtverordneter für die SPD aktiv war, stellt sich am 25.2.2018 erneut zur Wahl.

Nachfolgend meine Rede zur Begrüßung des Oberbürgermeisters:

„Frankfurt ist für mich die schönste Staat Deutschlands, ihre Multikulturalität ist einzigartig, ich liebe diese Stadt. An dieser Entwicklung waren wir erheblich beteiligt. Wir haben Frankfurt mit aufgebaut. Unsere Kinder leben hier und auch unsere Senioren. Aus Gastarbeiter sind Frankfurter geworden. Wir sind hier heimisch geworden, wir sind Teil dieser Gesellschaft und wir wollen auch Verantwortung für die Stadt übernehmen.

Es wäre eine Schande, sich nicht aktiv für die Gestaltung Frankfurts einzusetzen. Ich bitte euch daher nicht nachzufragen, ob die Stadt, der Magistrat oder gar der OB mehr für unsere Anliegen durchsetzen kann oder soll. (ein bisschen Kennedy muss sein). Ich bitte zu überlegen, ob wir uns nicht selbst mehr für unsere Anliegen und Bedürfnisse in dieser Stadt ein- und durchsetzen sollen. Denn alle Rechte, die uns heute selbstverständlich erscheinen wurden uns nicht geschenkt, selbst die Freiheit musste erkämpft werden.

Ich erinnere, dass wir das kommunale Wahlrecht haben; allein schon mit diesem Recht können wir erheblichen Einfluss auf die Politik in Frankfurt nehmen. Dank dieses Wahlrechts bin ich seit vielen Jahren Stadtverordneter in Frankfurt. Ich setze mich für die Integration ein, darunter verstehe ich in erster Linie gleiche Chancen für alle auf allen sozialen Feldern. Ungerechtigkeit hasse ich. Dank dieses Engagements konnten wir sogar eine Stadträtin wählen. Carmela Castagna, sie hat zwar italienische Wurzeln ist aber voll und ganz Frankfurterin und auch in Frankfurt geboren.

Wir müssen noch viel stärker unsere Stimme erheben. Daher mein Appell, bei den Wahlen immer teil zu nehmen. Auch bei der bevorstehende OB-Wahl müssen wir mit entscheiden. Es soll auch von unserem Votum abhängen, wer in dieser Stadt das künftige Oberhaupt sein wird.“